Radiobeitrag Präventionspreis
Anmoderation
Vorbeugen ist besser als Heilen – das weiß jeder. Daher ist Vorsorge so wichtig. Das Wissenschaftliche Institut für Prävention im Gesundheitswesen der bayerischen Apotheker und die Deutsche Apothekerzeitung haben in diesem Jahr zum zweiten Mal den Präventionspreis verliehen – in mehreren Kategorien. Insgesamt 110 Teilnehmer haben sich in diesem Herbst beworben. Friederike Breyer stellt einige der Sieger vor.
Die Bewerber kommen nicht nur aus Bayern und Deutschland. Sogar aus dem Nachbarland Österreich sind Bewerbungen eingegangen. Die hohe Vielfalt an Themen und Vorschlägen ist enorm. Peter Ditzel, Chefredakteur der Deutschen Apothekerzeitung stellt die Grundidee des Präventionspreises vor:
TON 1 Ditzel
Es geht also darum, durch die öffentlichen Apotheken viele Menschen zu erreichen. Prävention betrifft nicht nur junge Menschen, nein mit Präventionsprojekten kann man alle Altersklassen ansprechen: vom Baby bis zum Hochbetageten, wie die Preisträger beweisen:
Der erste Preis in der Kategorie Beste Idee ging in diesem Jahr an Angelika Schulten aus Dortmund. MediTimer – Ordnung ist das halbe Leben heißt es. Cynthia Milz, WIPIG-Sprecherin erklärt die Idee.
TON 1 Milz
Auch Thomas Duprée kann stolz sein. Er hat in der Kategorie Bestes Projekt einer professionellen Einrichtung den ersten Platz belegt. Es nennt sich Klasse2000 – Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule. Auch hier weiß Cynthia Milz Bescheid.
TON 2 Milz
Doch es gibt auch Beiträge, die sich einer kleineren Zielgruppe widmen. Zum Beispiel HIV-Patienten. Isolde Meyer aus München hat den Preis in der Kategorie Bestes Projekt aus der Apotheke bekommen.
Ton 3 Milz
Immer wichtiger wird die Kooperation zwischen Ärzten und Apothekern. Deswegen gab es genau dafür beim Präventionspreis 2011 eine neue Kategorie. Jutta Rewitzer, Vizepräsidentin der bayerischen Apothekerkammer, hat die Laudatio für die beiden Gewinner, Jutta Doebel und Dr. Heinz-Albert Brüne, gehalten.
TON Rewitzer
Prävention anzubieten ist das eine – sie für alle zugänglich zu machen ist das andere. Beides zusammen gewährleisten die Apotheken vor Ort. Denn nur so kann das Wichtigste garantiert werden: das Wohl aller Patienten.
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