Presseverteiler

Die Pressestelle der Bayerischen Landes­apotheker­kammer, kurz BLAK, ist erste Kontaktstelle für alle Medienvertreter in Bayern, die über das Apotheken­wesen oder über pharma­zeutischen Themen berichten. Gerne nehmen wir Sie in unseren Presseverteiler auf.






Pressemitteilungen

17.11.2016 10:12

Europäischer Antibiotikatag am 18. November: Apotheker in Bayern beraten zur richtigen Antibiotika-Einnahme

Vereiterte Mandeln, Lungenentzündung oder gefährliche Blutvergiftung – immer dann, wenn Bakterien im Körper eine Infektion auslösen, kommen Antibiotika zum Einsatz. „Antibiotika sind unverzichtbare Medikamente. Wenn sie allerdings richtig wirken sollen, müssen sie unbedingt  richtig eingenommen und sollten nicht häufiger als nötig eingesetzt werden“, sagt Dr. Volker Schmitt, Sprecher der Apotheker in Bayern. Patienten können durch die richtige Anwendung von Antibiotika Resistenzen vermeiden: „Antibiotika wirken nur gegen Bakterien. Häufig werden Infektionen, etwa Atemwegserkrankungen wie Husten, Schnupfen, Bronchitis oder Grippe, durch Viren ausgelöst. In diesen Fällen helfen Antibiotika nicht.“ Wer unsicher ist, was bei der Einnahme von Antibiotika zu beachten ist, kann sich in jeder öffentlichen Apotheke über die richtige Anwendung informieren.

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09.11.2016 10:18

Apotheker in Bayern raten: Blutdrucksenker nicht ohne Rücksprache absetzen

Hoher Blutdruck schadet den Gefäßen. Krankheiten wie Herzinfarkt, Nierenversagen oder Schlaganfall können entstehen. Es gibt wirksame Medikamente gegen Bluthochdruck, aber viele Patienten nehmen diese nicht wie vorgesehen ein: „Viele Patienten mit Bluthochdruck fühlen sich subjektiv gesund. Die Wichtigkeit der regelmäßigen Medikamenteneinnahme ist somit nicht auf den ersten Blick erkennbar, deshalb werden die verordneten blutdrucksenkenden Arzneimittel oft nur unregelmäßig eingenommen oder gar eigenmächtig ganz abgesetzt“, so Apotheker Dr. Volker Schmitt, Sprecher der Apotheker in Bayern. „Aber die Therapietreue  ist für Behandlung von Bluthochdruck sehr wichtig.“

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06.10.2016 10:49

Apotheker in Bayern beraten: Tabletten zum richtigen Zeitpunkt einnehmen

Vor, während oder nach dem Essen – bei vielen Arzneimitteln ist es nicht egal, wann sie eingenommen werden. „Der richtige Einnahmezeitpunkt der Medikamente spielt eine große Rolle für den Therapieerfolg“, sagt Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern. „Einige Arzneistoffe werden besser vom Körper aufgenommen, wenn Sie sie mit Nahrung einnehmen, bei anderen Wirkstoffen sollte ein zeitlicher Abstand eingehalten werden. Manche Arzneimittel sollten auf keinen Fall nüchtern eingenommen werden, weil sie sonst weniger verträglich sind und die Schleimhäute angreifen.“ Apotheker Dr. Volker Schmitt, empfiehlt, sich immer in der Apotheke über den richtigen Einnahmezeitpunkt in einem persönlichen Gespräch beraten zu lassen.

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12.09.2016 13:55

Apotheken in Bayern gaben 2015 rund 25 Mio. Arzneimittel ab, die wegen der Darreichungsform besonders beratungsintensiv sind

Es kommt bei Medikamenten nicht nur auf den Wirkstoff, sondern auch auf die Darreichungsform an. Die richtige Anwendung verschiedener Darreichungsformen ist erklärungsbedürftig. Im Jahr 2015 gaben die Apotheken in Bayern rund 25 Millionen Arzneimittel ab, die – unabhängig vom Wirkstoff – allein wegen ihrer Darreichungsform besonders beratungsintensiv waren. Das waren rund 29 % aller abgegebenen Arzneimittel. Dies ermittelte das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI) mit Rezeptdaten von Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für das Jahr 2015.

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06.09.2016 10:03

Apotheker in Bayern informieren: Medikamentenreste richtig entsorgen

Alt-Arzneimittel sind aus rechtlicher Sicht Hausmüll. Nicht mehr benötigte oder verfallene Medikamente können daher über die Restmülltonne oder bei größeren Mengen über die Schadstoffsammelstellen entsorgt werden. Apotheker Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern: „Wichtig ist, dass Sie ihre Medikamente gut verpacken, bevor Sie sie in die Tonne werfen und sie – wenn möglich - erst am Leerungstag unter den Hausmüll mischen. So vermeiden Sie, dass Unbefugte oder Kinder an die Medikamente gelangen.“ Auf keinen Fall sollten Medikamentenreste in das Waschbecken oder die Toilette geleert werden, weil das auf Dauer die Wasserqualität beeinträchtigen kann. Das gilt auch für flüssige Arzneimittel, wie z.B. Hustensäfte. „Wer sich nicht sicher ist, wie er seine Alt-Medikamente richtig entsorgt, kann in jeder Apotheke in Bayern nachfragen“, so Dr. Volker Schmitt. Obwohl Apotheker nicht verpflichtet sind, Altmedikamente zurückzunehmen, wird dieser Service noch in einigen Apotheken angeboten. Auch hier lohnt sich die Nachfrage.

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26.07.2016 08:52

Apotheker in Bayern raten: Vor dem Urlaub den Impfpass überprüfen lassen

Ob Ferien auf dem Bauernhof, Badeurlaub am Mittelmeer oder Fernreise ans andere Ende der Welt – wer in den Sommerferien verreist, sollte auch an seinen Impfschutz denken und den Impfausweis überprüfen lassen. Darauf machen die Apotheker in Bayern aufmerksam.
Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern erläutert: „Welche Impfungen nötig sind, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: Zum einen vom Urlaubsziel und der Art zu reisen, zum anderen aber auch vom Gesundheits¬zustand und vom Lebensalter des Reisenden. Wer als Rucksacktourist durch Asien reist, braucht andere Impfungen als eine Familie mit kleinen Kindern beim Hotelurlaub am Meer, deshalb sollte sich jeder Reisende in der Apotheke beraten lassen.

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07.07.2016 10:19

Die Temperaturen steigen: Apotheker in Bayern raten: Medikamente nicht in der Sonne liegen lassen

Im Sommer sollten Medikamente nicht in der prallen Sonne liegen und generell vor starker Hitze geschützt werden. „Wird ein Medikament falsch gelagert, kann es seine Wirkung verändern oder verlieren – auch wenn man das von außen nicht sieht“, sagt Apotheker Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern. Generell gilt: Medikamente sind unterschiedlich temperaturempfindlich. Idealerweise werden die meisten Arzneimittel unter 25 Grad Celsius gelagert. Einige Medikamente - etwa Insuline oder auch in der Apotheke hergestellte Antibiotikasäfte für Kinder – sind aber am besten im Kühlschrank aufgehoben. Pressesprecher Dr. Volker Schmitt rät deshalb: „Am besten fragen Sie immer in der Apotheke nach, wie die einzelnen Medikamente gelagert werden sollten.“

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06.06.2016 10:16

Mittlere Reife – was dann? Pharmazeutisch-Technische Assistentin: Ein Beruf mit Zukunft

Derzeit bereiten sich viele bayerische Realschüler auf die Abschlussprüfungen zur Mittleren Reife Ende des Monats vor. Für die Schulabsolventen heißt das auch, sich Gedanken über die Berufswahl zu machen.
„Wer keinen stereotypen Bürojob sucht, sondern mit und für Menschen in vielen unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern arbeiten will, der ist als Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in genau richtig“, sagt Dr. Volker Schmitt Pressesprecher der Apotheker in Bayern anlässlich des bundesweiten Tags der Apotheke am 7.Juni.
„Denn neben Fachwissen und Verantwortungsbewusstsein sind bei den PTA auch Einfühlungsvermögen und Spaß am Umgang mit Menschen gefragt. Schließlich geht es um die wichtigste Sache der Welt – die Gesundheit.“

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03.06.2016 06:44

Apotheke der Zukunft: Alternde Gesellschaft braucht optimale Arzneimittelversorgung

Im Jahr 2040 wird fast ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland über 65 Jahre alt sein. Schon heute müssen im Gesundheitssystem die Weichen dafür gestellt werden. „Die Apotheke der Zukunft“ lautet daher das Thema der Podiumsdiskussion zum Auftakt des Bayerischen Apothekertages, der von 3. bis 5. Juni in Straubing stattfindet.

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02.06.2016 10:38

Diabetes-Behandlung: Mehr Lebensqualität und weniger Kosten durch Einbindung von Apothekern

In Deutschland gibt es über 6 Millionen Diabetiker. Das sind mehr Menschen, als Dänemark Einwohner hat. Die allermeisten davon leiden am Diabetes Mellitus Typ 2, im Volksmund auch „Altersdiabetes“ genannt. Bei zu später oder falscher Behandlung können die Folgen gravierend sein, wie etwa Nerven- und Nierenschäden, Erblindung oder Fußamputationen. Vieles davon lässt sich vermeiden, wenn Patient, Arzt und Apotheker optimal zusammenarbeiten. Deswegen wird die Betreuung von Diabetes-Patienten einer der Themenschwerpunkte sein, wenn sich mehrere hundert Pharmazeutinnen und Pharmazeuten am kommenden Wochenende beim Bayerischen Apothekertag in Straubing zur Fortbildung treffen.

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01.06.2016 14:03

Bayerische Apotheker fordern mehr Sicherheit bei importierten Arzneimitteln

Die Importquote muss gestrichen werden. Diese Forderung bekräftigen Bayerns Apothekerinnen und Apotheker anlässlich des Bayerischen Apothekertages, der am kommenden Wochenende in Straubing stattfindet.
Sie unterstützen damit die gemeinsame Forderung des Deutschen Apothekerverbandes und der AOK Baden-Württemberg.
„Wenn Sie in eine deutsche Apotheke gehen, wollen Sie sicher sein, optimal mit Arzneimitteln versorgt zu werden. Schließlich geht es um Ihre Gesundheit“, sagt Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbandes.
Allerdings bereitet Apothekerinnen und Apothekern seit geraumer Zeit ein Umstand große Sorge: Über Parallel- und Reimporte tauchen auch in Apotheken immer wieder Arzneimittel auf, bei denen die Qualität fraglich ist.

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06.05.2016 10:19

Urlaub trotz chronischer Krankheit – Apotheker in Bayern beraten bei der individuellen Zusammenstellung der Reiseapotheke

Kurz vor den Pfingstferien steigt bei vielen Familien wieder das Reisefieber. „Gerade wenn chronisch kranke Menschen in den Urlaub fahren, sollten sie rechtzeitig an die Reiseapotheke denken“, sagt Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern und gibt den dringenden Rat an alle, die regelmäßig Medikamente einnehmen: „Besorgen Sie sich rechtzeitig ausreichende Vorräte. Kaufen Sie keine Medikamente im Urlaubsland – auch wenn sie noch so billig erscheinen! Das könnten lebensgefährliche Schnäppchen sein, denn Arzneimittelfälschungen sind weltweit ein wachsendes Problem. Deshalb sollten Sie gerade Medikamente, die Sie ständig brauchen, unbedingt in ausreichender Menge dabei haben.“

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29.04.2016 09:49

Abitur – was dann? Pharmazie: Ein Studium – viele Möglichkeiten

Die Abiturientinnen und Abiturienten in Bayern brüten derzeit über ihren Prüfungen. In wenigen Wochen ist es geschafft - dann heißt es für die meisten, sich für einen Studienplatz zu entscheiden. „Wer sich für Naturwissenschaften interessiert, den Kontakt mit Menschen mag und einen zukunftssicheren Job sucht, für den kommt Pharmazie zweifellos in Betracht“, sagt Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern aus Erfahrung. Dr. Volker Schmitt ist sich sicher, dass der Bedarf an gut ausgebildeten Apothekern weiter steigen wird: „Die alternde Gesellschaft und eine immer anspruchsvoller werdende Gesundheitsversorgung sind zwei wichtige Gründe, warum das Pharmazie-Studium für hervorragende Berufsaussichten sorgt.

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11.04.2016 13:18

Apotheken in Bayern stellten 2015 über 1 Million Rezepturarzneimittel für gesetzlich Versicherte her

Im Jahr 2015 haben die 3236 öffentlichen Apotheken in Bayern 1.376.298 Rezepturen für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hergestellt. Das ergab eine Auswertung von Verordnungen durch das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI). „Insgesamt liegt die Zahl noch deutlich höher, weil Rezepturen für Privatversicherte oder auf direkte Nachfrage des Patienten gar nicht erfasst werden. Das zeigt: Rezepturarzneimittel sind und bleiben eine notwendige Ergänzung zu industriell hergestellten Arzneimitteln“, sagte Thomas Benkert, Präsident der Bayerischen Landesapothekerkammer. „Rezepturarzneimittel sind in vielen Fällen unersetzlich, zum Beispiel wenn ein Kind ein Medikament in einer Dosis braucht, für die es kein industriell hergestelltes Arzneimittel gibt.“

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21.03.2016 13:59

Bayerischer Apothekertag 2016 in Straubing

Von 3. bis 5. Juni findet im niederbayerischen Straubing der 50. Bayerische Apothekertag statt. Den Auftakt bildet am Freitagabend eine Podiumsdiskussion zur „Apotheke der Zukunft“ im Hotel Asam. Auf ein breites Fortbildungsangebot können sich die Teilnehmer am Samstag und Sonntag in der Joseph-von-Fraunhofer-Halle freuen. Die pharmazeutischen Fachvorträge drehen sich unter anderem rund um das Thema „Diabetes“. Außerdem wird es Vorträge zur betriebswirtschaftlichen Führung einer Apotheke und zu aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen geben.

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