Impfungen in Apotheken sind gewünscht und notwendig Impfquote deutlich unter den von der Politik geforderten 75 Prozent

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Bislang haben Apotheken rund 100.000 Patientinnen und Patienten gegen Covid-19 oder Grippe in der Bundesrepublik Deutschland geimpft.

„Die Apothekerschaft steht bereit, um die ärztlichen Impfangebote zu ergänzen – gegen Grippe ebenso wie gegen Covid-19. Wir erfüllen gerne die Wünsche der Patientinnen und Patienten sowie der Politik nach zusätzlichen Anlaufstellen für Impfungen“, sagt Gabriele Regine Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Zusätzliche Impfangebote sind auch bei der Grippeschutzimpfung notwendig: Bislang liegt die Impfquote trotz aller ärztlichen Angebote deutlich unter den 75 Prozent, die von offiziellen Stellen gefordert werden.“

Overwiening: „Impfungen sind in Apotheken genauso sicher wie in Arztpraxen. Die medizinischen Grundlagen haben impfende Apothekerinnen und Apotheker in Fortbildungen gelernt, die mit der Bundesärztekammer abgestimmt wurden. Patientinnen und Patienten zu suggerieren, dass Impfungen in Apotheken riskant wären, ist unverantwortlich. Erstens lässt sich das durch Fakten nicht belegen, zweitens konterkariert es alle Bemühungen, die Impfquoten zu verbessern.“

Seit 2020 laufen in verschiedenen Bundesländern Modellvorhaben zur Grippeschutzimpfung in Apotheken – in Bayern in der Oberpfalz. Overwiening: „Die Ergebnisse sind ermutigend: Viele Patientinnen und Patienten nutzen das niedrigschwellige Angebot der Apotheken gerne. Zum Beispiel, weil sie gar keinen Hausarzt haben oder während der Praxisöffnungszeiten arbeiten müssen.“

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der ABDA.

ABDA-Pressemitteilung

 

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