Arbeitsmedizin / Sicherheitstechnik

Unfall­verhütungs­vorschriften

Jede Apotheke ist gesetzlich verpflichtet, sich in arbeits­medizinisch und sicher­heits­technisch betreuen zu lassen. Gesetzliche Grundlage hierfür sind die Unfall­verhütungs­vorschriften bzw. die „Berufs­genossen­schaftlichen Vorschriften für Arbeits­sicherheit und Gesundheits­schutz“. Diese werden von den Berufs­genossen­schaften als Träger der gesetzlichen Unfall­versicherung erlassen. Ziel ist es, Arbeitsunfälle, Berufs­krankheiten und arbeitsbedingte Gesundheits­gefahren zu verhindern.

Berufs­genossen­schaftlichen Vorschriften für Arbeits­sicherheit und Gesundheits­schutz

Betreuungsumfang

Vorgeschrieben ist eine betriebs­ärztliche und sicherheits­technische Betreuung der Apotheke.

Die Grundbetreuung der Apotheke beinhaltet die Unterstützung bei der Erstellung und Aktualisierung der Gefährdungs­beurteilung. Aus dieser Gefährdungs­beurteilung müssen dann entsprechende Arbeits­schutz­maßnahmen abgeleitet werden.

Gefährdungsbeurteilung in Apotheken

Darüber hinaus ist der Apotheken­leiter verpflichtet, sich auch bei besonderen Anlässen durch einen Betriebsarzt oder eine Fachkraft für Arbeits­sicherheit mit branchen­bezogener Fachkunde betreuen zu lassen. Besondere Anlässe können zum Beispiel die Eröffnung einer neuen Betriebsstätte, die Einrichtung eines neuen Arbeitsplatzes oder die Einführung neuer Arbeits­verfahren sein.

Rahmenvertrag für bayerische Apotheken

Für die Umsetzung der betriebs­ärztlichen und sicher­heits­technischen Betreuung der bayerischen Apotheken hat der BAV seit 1.1.2018 einen Rahmen­vertrag mit der BAD Gesundheits­vorsorge und Sicherheits­technik GmbH geschlossen.

Bei Fragen zum Rahmenvertrag wenden Sie sich bitte an den Bayerischen Apothekerverband e.V., Telefon: 089 / 99 83 82-0.

Für den Bereich Arbeitsschutz haben wir eine eigene Rubrik geschaffen.

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