Radiobeitrag Tag der Apotheke 2013

Text

AUTOFAHREN UNTER MEDIKAMENTEN? DAS SIND DIE RISIKEN

Dass man mit Alkohol nicht Autofahren sollte, das wissen die meisten. Denn Alkohol beeinträchtigt die Fahrtüchtigkeit, auch wenn es nur ein Glas Wein ist. Dass aber auch rezeptfreie Medikamente und Krankheiten erheblichen Einfluss auf die Konzentration am Steuer haben können, das unterschätzen viele Autofahrer. Wo liegen die Risiken? Wie kann man sich informieren? Alexander Tauscher hat nachgefragt:

Manuskript

Die Zahlen sind ein lautes Alarmsignal: Drei von vier Autofahrern setzen sich auch dann ans Steuer, wenn sie sich nicht fit genug für den Straßenverkehr fühlen. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apotheker. Apothekerin Dr. Doris Unterreitmeier nennt nur ein paar Beispiele:

Anmoderation

O-TON 1

Wenn der Autofahrer die Symptome der Krankheit selbst spürt, muss er sofort die Hände vom Steuer lassen. Doch wie sieht es auch, wenn diese Symptome nicht oder noch nicht erkennbar sind?

O-TON 2

Es muss nicht nur die Krankheit sein – auch die Nebenwirkung eines Medikaments kann zu erheblichen Konzentrationsverlusten führen. Anzeichen dafür sind Müdigkeit, Schwindel, Schwächegefühl bis hin zu Sehstörungen. Und das, so Doris Unterreitmeier werde oft durch rezeptfrei verabreichte Medikamente ausgelöst.

O-TON 3

Ebenfalls erschreckend: Jeder dritte Befragte hat sich mit diesem Thema überhaupt noch nicht beschäftigt. Es gibt also viel Informationsbedarf. Deshalb widmet sich der „Tag der Apotheke“ in diesem Jahr den Nebenwirkungen von Medikamenten und den Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit. - Nicht nur heute, jeden Tag, stehen die Apotheker mit Rat und Tat zur Seite.

O-TON 4

„Erst fragen – dann fahren“ - so ist das programmatische Motto des Tags der Apotheker – die Autofahrer sollten es als Leitmotiv nehmen.

O-Töne

Alle einzelnen O-Töne finden Sie unter www.apothekerradio.de.

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