Dienstbefreiung

Öffnungszeiten und Dienstbefreiungen

Die Befreiung einer Apotheke von der Dienst­bereit­schaft bedarf der Genehmigung durch die BLAK. Dies betrifft auch die Befreiung am Mittwoch­nachmittag und Samstag­vormittag. Dies gilt nicht für die Zeiten, für die die BLAK eine generelle Dienst­befreiung durch eine Allgemein­verfügung angeordnet hat.

Kern­öffnungs­zeiten

Gemäß dem Laden­schluss­gesetz können Verkaufs­stellen, und damit auch Apotheken, von Montag bis Freitag, jeweils von 06:00 bis 20:00 Uhr und am 24.12. von 06:00 bis 14:00 Uhr (falls Werktag), geöffnet haben. Durch die Regelungen der Apotheken­betriebs­ordnung und der entsprechenden Verfügung der Kammer gelten für die bayerischen Apotheken die folgenden Kern­öffnungs­zeiten.

Mo - Fr09:00 – 12:00 Uhr
 14:30 – 18:00 Uhr
Sa09:00 – 12:00 Uhr
24.12. / 31.12.09:00 – 12:00 Uhr (falls Werktage)
Faschingsdienstag09:00 – 12:00 Uhr

 

 

 

 

Mittwoch­nachmittag und Samstag­vormittag

Jede Apotheke kann eine Dienst­befreiung für Mittwoch­nachmittag und Samstag­vormittag bei der BLAK beantragen. Die BLAK prüft im Einzelfall, ob während dieser Zeit die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimittel durch andere Apotheken im näheren Umkreis sichergestellt ist. Ist dies der Fall, genehmigt die BLAK eine Dienst­befreiung. Hierfür wird eine Gebühr fällig. Wichtig: Die Genehmigung kann durch die BLAK jederzeit widerrufen werden.

Wichtig: Die Genehmigung erfolgt personen­bezogen (Apothekenleiter). Beim Wechsel des Apotheken­leiters muss die Dienst­befreiung für Mittwoch­nachmittag und Samstag­vormittag deshalb neu beantragt werden.

Antrag Befreiung Mittwoch

Antrag Befreiung Samstag

Weitere Dienst­befreiung

Liegt ein berechtigter Grund vor, wie zum Beispiel Betriebs­ferien, Hochzeit oder Todesfall, kann die Apotheke auch außerhalb der genannten Zeiten eine Dienst­freiung bei der BLAK beantragen. Senden Sie uns dazu einfach einen formlosen Antrag (Fax oder E-Mail) unter Angabe von Apothekenn­ame, Apotheken­leiter, Zeitraum und Grund.

Die BLAK prüft die angegebenen Gründe. Ist die Arznei­mittel­versorgung der Bevölkerung während dieses Zeitraums durch andere Apotheken im näheren Umkreis sichergestellt, genehmigt die BLAK eine Dienst­befreiung. Auch hierfür fällt eine Gebühr an, die sich nach der Länge der Dienst­befreiung (in Tagen) richtet.

Wurde eine Dienst­befreiung von der Kammer erteilt, so muss die Apotheke die angrenzenden Apotheken, Kunden und die örtliche Presse rechtzeitig darüber informieren, dass und wie lange die Apotheke geschlossen hat.

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