PhiP ausbilden

Mit der Beschäftigung eines PhiP profitiert das Apotheken­team über die Anbindung an die Universität vom aktuellen Stand der wissen­schaftlichen Forschung und Methoden. Und vielleicht wird aus dem PhiP auch eine Nach­wuchs­kraft für die Zeit nach dem Praktikum.

Dokumente und Downloads zur Ausbildung von PhiP durchsuchen

Erst Theorie, dann Praxis

Die praktische Ausbildung beginnt nach dem abgeschlossenen Hochschul­studium und geht über 12 Monate. Mindestens 6 Monate davon müssen die Studenten in einer öffentlichen Apotheke absolvieren. Für die weiteren 6 Monate können sie wahlweise in einer Krankenhaus- oder Bundeswehr-Apotheke, der Industrie, einem Universitäts­institut oder in anderen geeigneten wissen­schaftlichen Institutionen abhalten. Oder sie entscheiden sich erneut für eine öffentliche Apotheke. Die Reihenfolge der Stationen ist dabei unerheblich.

Ausbildungs­stätte

Jede öffentliche Apotheke in Bayern kann zugleich auch Ausbildungs­stätte sein. Zudem ermöglichen viele Kranken­haus­apotheken, pharmazeutische Firmen und einige Institute die Ausbildung der PhiP. Wichtig dabei ist: Der Apotheker, der für die Ausbildung des PhiP verantwortlich ist, muss hauptberuflich in der Ausbildungs­stätte tätig sein. Wenn Sie einen Praktikums­platz zu vergeben haben, können Sie diesen in unserem Stellenmarkt einstellen. Zudem führt die BLAK ein Verzeichnis mit Ausbildungsstätten, in das Sie sich freiwillig eintragen lassen können.

Anmeldung als Ausbildungsstätte

Wir erklären uns zur Ausbildung von Pharmazeuten im Praktikum bereit. Die Liste der Ausbildungsstätten auf der Website der Kammer soll um unsere Adresse und die entsprechenden Angaben ergänzt werden.









Aufgrund häufiger Nachfragen erweitern wir die Listen um zwei weitere Rubriken. Bitte beantworten Sie die Abfrage wahlweise durch das Setzen der entsprechenden Häkchen:

Beschäftigung Apotheker Ausbildung Ausland

Gastgeber Student Exchange Programme IPSF

Bitte rechnen Sie 1 plus 5.

Vertrag

Wir empfehlen den Abschluss eines schriftlichen Ausbildungs­vertrags. Der PhiP hat Anspruch auf Urlaub und eine angemessen Vergütung, die sich am Bundes­rahmen­tarif­vertrag orientieren kann. Unabhängig von der Vergütungs­höhe sind Beiträge zur Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosen­versicherung zu entrichten. PhiP sind Pflicht­mitglieder in der gesetzlichen Krankenkasse und in Bayern zudem Pflicht­mitglied der Bayerischen Apotheker­versorgung. Am Ende der Ausbildung stellt die Apotheke eine Bescheinigung aus.

Inhaltliche Ausgestaltung

Die PhiP arbeitet in Vollzeit in der Ausbildungs­stätte. Da er zum pharma­zeutischen Personal in Ausbildung zählt, darf er unter Aufsicht eines Apothekers pharma­zeutische Tätigkeiten ausüben. Er hat allerdings keine Vertretungs­befugnis. Der PhiP bereitet sich mit dem Praktikum auf den Dritten Abschnitt der Pharma­zeutischen Prüfung vor. Dabei ist es die Aufgabe der Ausbilders den PhiP an die Realitäten der Praxis heranzuführen. Wichtig für den PhiP sind der Erwerb von Waren­kenntnissen, die Beschaffung und Verwertung von Informationen über Arzneimittel sowie ihre Verwendung im Beratungs­gespräch mit Arzt und Patient.

Leitfaden über die Ausbildung von PhiP

Begleitender Unterricht

Während des Praktikums muss der PhiP an Begleitenden Unterrichts­veranstaltungen teilnehmen. Dieser umfasst in der Regel 2 Wochen im Frühjahr und 2 Wochen im Herbst des Ausbildungs­jahres. Der Unterricht wird von der BLAK organisiert und findet in München oder Regensburg statt. Während der Zeit des Unterrichts muss der PhiP bei fortlaufender Bezahlung freigestellt werden. Eine weitere Dienst­verpflichtung im Ausbildungs­betrieb ist in diesem Zeitraum nicht zulässig.

Freistellung zum Begleitenden Unterricht

Wir verwenden Cookies, um die Funktionalität dieser Webseite zu verbessern. Um ein optimales Resultat zu erreichen stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Informationen