Abitur – was dann? Pharmazie: Ein Studium – viele Möglichkeiten

29.04.2016 09:49

München, den 29. April 2016; Die Abiturientinnen und Abiturienten in Bayern brüten derzeit über ihren Prüfungen. In wenigen Wochen ist es geschafft - dann heißt es für die meisten, sich für einen Studienplatz zu entscheiden. „Wer sich für Naturwissenschaften interessiert, den Kontakt mit Menschen mag und einen zukunftssicheren Job sucht, für den kommt Pharmazie zweifellos in Betracht“, sagt Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern aus Erfahrung. Dr. Volker Schmitt ist sich sicher, dass der Bedarf an gut ausgebildeten Apothekern weiter steigen wird: „Die alternde Gesellschaft und eine immer anspruchsvoller werdende Gesundheitsversorgung sind zwei wichtige Gründe, warum das Pharmazie-Studium für hervorragende Berufsaussichten sorgt.

Die meisten Apothekerinnen und Apotheker arbeiten in einer der rund 3.200 öffentlichen Apotheken in Bayern, aber auch in Krankenhausapotheken, Industrie, Forschung oder Verwaltung gibt es viele Stellen. Wer Apotheker/in werden will, kann nach vierjährigem Universitätsstudium der Pharmazie, anschließendem einjährigem Praktikum und drei Staatsexamensprüfungen die Approbation als Apotheker/in beantragen.

Das Studium ist anspruchsvoll aber interessant und abwechslungsreich
Die starke Nachfrage nach den Pharmazie-Studienplätzen resultiere nach Ansicht von Pressesprecher Dr. Volker Schmitt zum einen aus dem guten Image, das der Apothekerberuf bei der Bevölkerung genieße, zum anderen aus den hervorragenden Berufsaussichten, aber auch aus dem abwechslungsreichen Studienalltag. Dr. Volker Schmitt: „Das Pharmaziestudium ist anspruchsvoll, aber durch den großen Anteil der praktischen Ausbildung im Labor auch sehr spannend.“ Das Studium, das in Bayern in Erlangen-Nürnberg, München, Regensburg und Würzburg angeboten wird, dauert acht Semester.

Die öffentliche Apotheke als Arbeitgeber bei Frauen sehr beliebt
Der Anteil weiblicher Beschäftigter an den mehr als 152.000 hochqualifizierten Arbeitsplätzen in den Apotheken lag Ende 2014 bei 89 Prozent: Gut Zwei Drittel der approbierten Mitarbeiter sind Apothekerinnen. Auch die bundesweit gut 6000 Ausbildungsplätze für PKA und PTA in den Apotheken wurden zum überwiegenden Teil von Mädchen und jungen Frauen besetzt: Die Arbeit in der Apotheke kommt den Wünschen vieler Frauen entgegen, da sich heilberufliche Tätigkeit und intensive Kommunikation mit Patientinnen und Patienten verbinden lassen. „Junge Frauen finden in Apotheken attraktive Ausbildungsplätze", so Dr. Volker Schmitt. Flexible Arbeitszeiten, wohnortnahe Arbeitsplätze und die Möglichkeit des Wiedereinstiegs nach der Familienpause machen pharmazeutische Berufe vor allem für Frauen interessant.

Interessierte Schulabsolventen können sich auf der Webseite www.apotheken-karriere.de über die unterschiedlichen Berufe in der öffentlichen Apotheke informieren.