Apotheker in Bayern empfehlen rechtzeitige Grippeschutzimpfung im Herbst

22.10.2015 10:40

München, den 22. Oktober 2015 Die Nase läuft, der Hals schmerzt, manchmal kommt sogar Fieber hinzu – Ende Oktober beginnt wieder die typische Erkältungszeit. Dr. Volker Schmitt, Sprecher der Apotheker in Bayern erklärt: „Das, was landläufig als „Grippe“ bezeichnet wird, ist oft nur ein „grippaler Infekt“ und verläuft viel milder als eine echte Grippe. Die „echte“ Grippe (Influenza) hingegen, ist eine schwerwiegende Erkrankung, die in Epidemien auftritt. Im schlimmsten Fall kann sie tödlich verlaufen.“ Als wirksamsten Schutz vor der Influenza empfehlen die Apotheker in Bayern die jährliche Impfung beim Hausarzt.


Typisch für eine Influenza sind plötzlich auftretendes, sehr hohes Fieber, Schüttelfrost sowie Kopf- und Muskelschmerzen. Auch Halsschmerzen und ein lang anhaltender trockener Husten können hinzukommen. Die Grippe wird durch Influenzaviren ausgelöst und schwächt den Körper über Wochen hinweg. Gefährdet sind vor allem ältere, kreislaufgeschwächte Menschen und chronisch Kranke.


Impfung vor allem für Senioren und chronisch Kranke
Vor allem Menschen über 60 sollten sich impfen lassen. „Neben Senioren raten wir aber auch Menschen mit geschwächten Abwehrkräften, chronisch Kranken und medizinischem Personal zur jährlichen Impfung“, so Apotheker Schmitt. Da sich Grippeviren verändern und jeden Winter neue Typen auftreten, muss man sich jedes Jahr neu impfen lassen.

Kaum Unverträglichkeiten und Risiken bei der Impfung
Die Grippeschutzimpfung gilt als ausgesprochen gut verträglich. „Wie jede Impfung belastet sie zunächst das Immunsystem etwas. Es kann auch zu Rötungen oder leichten Schwellungen an der Impfstelle kommen, die schnell wieder abklingen und auch diese Impfung kann natürlich eine unangenehme Unverträglichkeitsreaktion auslösen, erklärt Höllerer. Trotzdem: „Im Risikovergleich zur Grippeerkrankung sind mögliche Impfschäden eher selten und die Folgen kaum jemals dramatisch. Eine echte Grippe hingegen kann tödlich enden“, warnt Apotheker Schmitt.

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