Apotheker in Bayern geben Tipps: Medikamente am Steuer – so bleibt man fahrtüchtig

11.01.2018 08:55

München, den 11. Januar 2018  Gerade jetzt, während der Erkältungszeit greifen viele Menschen zu den unterschiedlichsten Arzneimitteln. Autofahrer allerdings sollten bei der Medikamentenauswahl vorsichtig sein, denn einige Präparate, egal ob verschreibungspflichtig oder rezeptfrei, können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Dr. Volker Schmitt, Sprecher der Apotheker in Bayern sagt: Ich rate allen Autofahrern, in der Apotheke gezielt nach Medikamenten zu fragen, die die Fahrtüchtigkeit nicht einschränken.“

Besonders vorsichtig sollten Autofahrer sein, die verschreibungspflichtige Schlaf- und Beruhigungsmitteln, Psychopharmaka, Mitteln gegen Allergien, starke Schmerzmittel oder blutdrucksenkende Arzneimittel einnehmen. „Hier gilt besonders: Halten Sie sich bei Dosierung und Einnahmerhythmus an die ärztliche Verordnung. Wenn z.B. Schlafmittel erst in der Nacht eingenommen werden, kommt es am nächsten Tag zum so genannten „Hang-over“ mit anhaltender Müdigkeit bis zum Mittag“, so Apotheker Schmitt. „Und achten Sie auf Warnzeichen für eine eingeschränkte Fahrtüchtigkeit: Wenn beispielsweise beim Lesen die Buchstaben verschwimmen, sollte sich niemand ans Steuer setzen.“

Bildunterschrift: Autofahrer sollten bei der Medikamentenauswahl vorsichtig sein, denn einige Präparate, egal ob verschreibungspflichtig oder rezeptfrei, können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Die Apotheker vor Ort beraten zu diesem Thema. Bildquelle: ABDA


Auch rezeptfreie Medikamente können die Reaktionsfähigkeit verschlechtern. Dazu gehören unter anderem einige Kombinationspräparate gegen Erkältungen aber auch Heuschnupfenmedikamente.  Schmitt: „Gerade das Risiko rezeptfreier Medikamente gegen Erkältungen, Allergien oder Migräne wird immer wieder unterschätzt. „Lesen Sie die Hinweise im Beipackzettel. Wenn bekannt ist, dass ein Wirkstoff die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt, muss der Hersteller dies in der Gebrauchsinformation angeben. Am besten aber ist es, Sie fragen in der Apotheke vor Ort nach. Wir Apothekerinnen und Apotheker in Bayern beraten Sie gerne zu diesem Thema. Wir können Ihnen wertvolle Tipps geben und gegebenenfalls sinnvolle Alternativpräparate nennen.“

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