Apotheker in Bayern informieren zu Venengesundheit

05.05.2014 13:11

München, den 02. Mai 2014 Schwere, müde Beine, geschwollene Knöchel und Besenreiser oder Krampfadern - Venenschwäche ist eine Volkskrankheit, die zu unrecht als Bagatelle abgetan wird. Jede fünfte Frau und jeder sechste Mann sind betroffen. „Die Ursache sind schwache Venenwände, die dem Druck des Blutstroms alters- oder veranlagungsbedingt nicht mehr standhalten und ausleiern. Als Folge werden die Venenklappen, die wie Ventile den Rückfluss verhindern sollen, undicht: Das Blut sackt ab“, erklärt Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern. Kneipp-Kuren, kaltes Wasser und vor allem Bewegung aktivieren die Venen. Durch diese so genannte „Muskelpumpe“ wird der Blutfluss aus den Venen hin zum Herzen unterstützt: die Beine schwellen ab. Die Apotheker in Bayern beraten individuell und geben nützliche Tipps, wie die
Venen gesund bleiben.

Apotheker Schmitt empfiehlt: „Wichtig ist, dass Sie mehr Bewegung in den Alltag einbauen, wie zum Beispiel Treppen steigen statt den Aufzug fahren, beim Telefonieren öfter mal hin und her gehen oder Besorgungen zu Fuß erledigen. Nutzen Sie jetzt im Frühjahr das schöne Wetter, um sportlich aktiv zu werden und Ihre Beine fit zu machen. Viele sanfte Sportarten wie Schwimmen, Walken, Wandern, Rad fahren und Tanzen sind ideal, um die Venen zu trainieren.“

Druck von außen
„Um die Venen zu entlasten, haben sich Kompressionsstrümpfe bewährt.  Sie sind mit ihren modischen Farben und ihrem angenehmen Material von normalen Feinstrumpfhosen kaum noch zu unterscheiden.  Schmitt  rät, zum Messen und Anpassen unbedingt morgens in die Apotheke zu kommen. „Dann ist das Bein am dünnsten. Wer abends kommt, bei dem wirken die Strümpfe nicht ausreichend, weil kaum Druck durch sie ausgeübt wird. Und der ist ja die Hauptsache für den Rückfluss.“ Wichtig ist auch, dass die Strümpfe konsequent getragen werden. „Auch bei warmem Wetter“ so Apotheker Schmitt.

Kneipp-Kuren und Medikamente können helfen
Kneipp´sche Anwendungen wie Knieguss oder Wassertreten haben einen positiven Effekt auf die Venen. Regelmäßig angewandt können sie das Wohlbefinden und die Gesundheit erheblich steigern. Venenschwäche kann auch medikamentös behandelt werden. Schmitt: „Bei beginnender Venenschwäche empfehle ich Tabletten und Dragees mit Pflanzenextrakten aus Rosskastanie oder rotem Weinlaub.  Sie wirken allerdings erst, wenn sie sechs bis acht Wochen eingenommen werden. In fortgeschrittenen Fällen ist die Kombination mit Kompressionsstrümpfen sinnvoll.“  Bei offenen Füssen oder ekzemartigen Hautveränderungen ist aber klar die Grenze der Eigenbehandlung erreicht. Hier sollte umgehend der Arzt aufgesucht werden.

Viel Trinken und gesunde Ernährung
Auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann mithelfen, Venenleiden vorzubeugen. Apotheker Schmitt: „ Trinken Sie täglich etwa zwei Liter Wasser oder ungesüßten Kräutertee, damit das Blut besser durch die Venen fließen kann. Auch Vitamin C aus Kiwis und Paprika hält das Blut flüssig.“

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