Rufbereitschaft

Rufbe­reitschaft bedeutet, dass Sie von der Verpflichtung befreit sind, sich während des Notdienstes dauerhaft in Ihrer Apotheke aufzuhalten. Stattdessen ist die Erreich­barkeit im Notdienst über eine Rufum­leitung sicherzustellen.

Genehmigungs­pflicht

Die Rufbe­reitschaft muss bei der BLAK förmlich beantragt werden. Die Kammer prüft den Antrag und erteilt eine Genehmigung, wenn die Voraus­setzungen erfüllt sind. Dafür wird eine Gebühr erhoben.

Wichtig: Die Genehmigung erfolgt personen­bezogen (Apothekenleiter). Beim Wechsel des Apotheken­leiters muss die Rufbe­reitschaft deshalb neu beantragt werden.

Antrag Rufbereitschaft

Voraussetzungen

  • Der Apotheken­leiter oder eine vertretungs­berechtigte Person ist über eine Gegen­sprech­anlage jederzeit erreichbar (Rufumleitung der Notdienstglocke sowie des Festnetzanschlusses der Apotheke auf ein Mobiltelefon).
  • Dies muss auch gewährleistet sein, wenn sich der dienst­bereite Apotheker gerade auf dem Weg zur Apotheke oder zurück befindet.
  • Es entsteht für den Kunden, der die Dienstbe­reitschaft in Anspruch nimmt, keine längere Wartezeit als höchstens 10 Minuten.
  • Darüber hinaus muss der Apotheken­leiter eine nachvoll­ziehbare Begründung für die Rufbe­reitschaft vorlegen.

Die Genehmigung kann jederzeit widerrufen werden, zum Beispiel wenn die Voraus­setzungen für die Genehmigung nicht mehr vorliegen.

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