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Bundesapothekerkammer stellt Strategiepapier zur Krisenvorsorge durch Apotheken vor Apotheken müssen als wichtige Einrichtungen bei Krisenszenarien mitgedacht und eingebunden werden

| Pressemitteilungen

Die Bundesapothekerkammer hat ein Strategiepapier zur Krisenvorsorge durch Apotheken erarbeitet und beschlossen. Verabschiedet wurde es zudem vom Vorstand der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Bundesapothekerkammer, sagt: „Nur mit starken Apotheken kann die Arzneimittel- und Gesundheitsversorgung in Friedens- und Krisenzeiten verlässlich gewährleistet werden. Wir brauchen jede einzelne Apotheke, um auch in besonderen Lagen die Versorgung der Bevölkerung flächendeckend garantieren zu können.“ 

Die Stärke der Apotheken liegt laut Hoffmann darin, dass sie regional verankert und niedrigschwellig erreichbar sind und pharmazeutische mit logistischer Expertise verbinden. Damit sind Apotheken Gesundheitsknotenpunkte, Frühwarnsysteme und Sicherheitsanker.

Hoffmann ergänzt: „Resilienz entsteht nicht erst im Ereignisfall. Sie muss im Normalbetrieb aufgebaut und geübt werden. Dazu gehören klare Zuständigkeiten sowie die Einbindung der öffentlichen Apotheken, der Krankenhaus- und Bundeswehrapotheken und der Apothekerkammern in Krisenstäbe und Bevölkerungsschutzstrukturen. Wir brauchen belastbare Bevorratungskonzepte, digitale Lagebilder, eine geschützte Infrastruktur sowie eine nachhaltige Finanzierung.“

Das Strategiepapier wurde heute beim hybriden Symposium der Bundesapothekerkammer „Deutschland im Krisenfall – welche Rolle übernehmen Apotheken?“ in Berlin diskutiert. Dr. Maike Fedders, Leiterin der Arbeitsgruppe der Bundesapothekerkammer, stellte die Kernforderungen des Strategiepapiers in einem Impulsvortrag vor. Anschließend diskutierten Hoffmann und Fedders mit Ines Perea, Unterabteilungsleiterin für Gesundheitssicherheit im Bundesgesundheitsministerium, und Oberstapotheker Dr. Bernd Klaubert von der Bundeswehr. Eine ärztliche Perspektive brachte Dr. med. Kristina Böhm vom Amt für Gesundheit und Prävention der Landeshauptstadt Dresden ein.

Das Strategiepapier „Resiliente Gesundheitsversorgung durch Apotheken“ steht auf der ABDA-Website zum Download bereit. Dort ist ebenfalls ein Mitschnitt des Symposiums verfügbar.

ABDA-Pressemitteilung

Strategiepapier „Resiliente Gesundheitsversorgung durch Apotheken“

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