Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) steht für unsere gemeinsame Verantwortung als Apothekerinnen und Apotheker zur Stärkung der Pharmakovigilanz. In ihr sind Expertinnen und Experten aus öffentlichen Apotheken, Krankenhausapotheken, Medizin, Forschung und Lehre sowie der Bundeswehrpharmazie vertreten.
Die AMK sammelt Spontanberichte über unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) und Qualitätsmängel (QM) direkt aus den Apotheken, wertet diese Berichte aus und leitet daraus verschiedene Maßnahmen zur Risikoabwehr ab. Mit Ihrer Meldung helfen Sie somit das Wissen um UAW zu erhöhen, seltene und bisher unbekannte Nebenwirkungen zu identifizieren, die Sicherheit eines Arzneimittels in der breiten Anwendung (Patientenpopulationen wie Kindern, Schwangeren oder Älteren, die nicht in klinische Studien eingeschlossen werden (können)) zu evaluieren, sowie die Sicherheit in der Langzeitanwendung von Arzneimitteln zu erhöhen.
Die AMK informiert zudem über neu bekanntgewordene Risiken zu Arzneimitteln sowie entsprechende Abwehrmaßnahmen zum Schutz der Patientinnen und Patienten.
Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
Darüber hinaus kann sie seit vielen Jahren auf ein Netzwerk von Referenzapotheken zurückgreifen, um mit deren Hilfe ausgewählte Fragestellungen zu Arzneimittelrisiken und arzneimittelbezogenen Problemen zu analysieren.
Werden auch Sie Teil des Netzwerks!
Derzeit gehören dem Netzwerk der AMK-Referenzapotheken bereits über 700 öffentliche Apotheken und mehr als 50 Krankenhausapotheken aus allen Bundesländern an.
Dieses Netzwerk soll stetig ausgebaut werden, um damit insbesondere die Aussagekraft der Befragungsergebnisse noch weiter zu erhöhen.
Um dieses Ziele zu erreichen der Aufruf: Werden auch Sie – sofern Sie nicht bereits Teil des Netzwerkes sind – eine AMK Referenzapotheke.
Folgende Kriterien sollten Sie erfüllen:
- Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme an AMK-Referenzapotheken-Umfragen
- Bereitschaft zum digitalen Arbeiten (d.h. Umfragen in digitalem Format beantworten)
- Hohes Engagement in Beratung, Aus-, Fort- und Weiterbildung
Jede ausgewählte Referenzapotheke erhält eine schriftliche Bestätigung der AMK nebst Datenschutzerklärung sowie einen Aufkleber, der sie als Referenzapotheke ausweist.
Informationen zu Refenzapotheken
Wenn Sie noch keine AMK-Referenzapotheke sind und Interesse haben, mit Ihrer Apotheke eine zu werden, melden Sie sich per E-Mail direkt an die AMK (Mailadresse: amk@arzneimittelkommission.de).