Apotheker in Bayern beraten: Erkältung und Heuschnupfen mit unterschiedlichen Nasensprays behandeln

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Viele Menschen leiden derzeit an Schnupfen. Betroffenen ist allerdings nicht immer klar, ob eine Allergie oder eine Erkältung die Ursache der Beschwerden ist. Zwar behandelt man beide Schnupfen mit Nasenspray, allerdings haben diese unterschiedliche Wirkstoffe. Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern: „Häufig verlangen Patienten Präparate, die sie aus der Werbung kennen, die aber gegen die individuellen Beschwerden nicht immer optimal sind. Wer in der Selbstmedikation Arzneimittel braucht, sollte sich deshalb in der Apotheke beraten lassen."

Wer an Heuschnupfen leidet, reagiert allergisch auf Pollen: Die Folge ist eine juckende Nase, angeschwollene Schleimhäute und brennende Augen. Typisch ist ein Fließschnupfen mit einem dünnflüssigen, fast wasserklaren Sekret. Je nach Pollenflug können die Beschwerden mehrere Wochen lang anhalten. Für die Selbstmedikation gibt es in der Apotheke verschiedene antiallergisch wirkende Medikamente: Antihistaminika, lindern die Heuschnupfen-Symptome und wirken relativ schnell. Daneben bieten sich Nasensprays mit Kortison-Abkömmlingen. Sie wirken abschwellend und entzündungshemmend. In niedriger Dosierung gibt es diese Sprays ebenfalls rezeptfrei in der Apotheke. Eine Alternative sind Präparate, die dem Schnupfen vorbeugen, indem sie die Freisetzung allergisch wirkender Substanzen im Körper verhindern. Diese müssen aber mindestens 14 Tage vor der Pollensaison angewendet werden, damit sie rechtzeitig ihre volle Wirkung entfalten. Außerdem gibt es in der Apotheke auch homöopathische Heuschnupfenmittel. Apotheker Dr. Volker Schmitt warnt davor, Heuschnupfen auf die leichte Schulter zu nehmen: „Wird Heuschnupfen nicht rechtzeitig und konsequent behandelt, kann sich ein allergisches Asthma entwickeln. Deshalb raten wir allen Patienten, bei denen die  Beschwerden wie Fließschnupfen oder häufiges Niesen erstmals auftauchen, sich an ihren Arzt zu wenden.“
Erkältungsschnupfen entsteht durch eine Infektion mit Viren: Typische Anzeichen sind eine verstopfte Nase und das Sekret ist häufig dickflüssig und teilweise gefärbt. Um den Erkältungsschnupfen richtig zu behandeln braucht man Nasensprays mit Wirkstoffen, die die Nasenschleimhaut abschwellen lassen. Apotheker Dr. Volker Schmitt rät: „Abschwellende Nasensprays sollten nicht länger als fünf Tage am Stück angewendet werden, weil sie die Schleimhäute austrocknen und schädigen. Außerdem kann es zur Gewöhnung kommen. Gegen den kurzfristigen Einsatz ist nichts einzuwenden.“

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Assistentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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