Neben und- Wechsel­wirkungen können im Alter zunehmen

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„In Deutschland sterben jedes Jahr mehr Menschen an Wechsel­wirkungen von Medikamenten oder weil Präparate falsch eingenommen wurden, als im Straßenverkehr“, sagt Dr. Volker Schmitt, Sprecher der Apotheken in Bayern. Ältere Menschen leiden häufiger an arznei­mittel­bezogenen Problemen, denn im Alter verändert sich die Verarbeitung von Medikamenten durch den Körper und damit deren Wirkung. Außerdem werden häufiger mehrere Arzneimittel gleichzeitig eingenommen. Apothekensprecher Schmitt rät daher vor allem älteren Patienten, mit dem Apotheker ihres Vertrauens über eine Apotheken-Kunden­karte zu sprechen.

„Wie schwerwiegend ein arznei­mittel­bezogenes Problem ist und wie es vermieden werden kann, hängt besonders bei älteren Patienten vom Einzelfall ab“, erklärt Schmitt. „Daher sollten vor allem bei Patienten mit mehreren Krankheiten die Auswahl und die Dosierung aller Medikamente aufeinander abgestimmt sein. Zusätzlich sollte die gesamte Medikation regelmäßig überprüft werden.“

Bislang sind mehr als 5000 Wechsel­wirkungen zwischen Medikamenten bekannt. Solche Interaktionen sind auch bei Nahrungs­ergänzungs­mitteln möglich. So können beispielsweise Mineral­stoff­präparate, die von vielen Patienten als harmlos eingestuft werden, die Wirkung verschiedener Medikamente stören. Eine Apotheken-Kunden­karte erleichtert dem Apotheker, die patienten­individuellen Wechsel­wirkungen zu erkennen und sie in Zusammenarbeit mit dem Arzt weitmöglichst zu umgehen. Diesen Service bieten viele Apotheken in Bayern ihren Stammkunden kostenlos an.

„Nur wenn alle Medikamente einschließlich der Selbstmedikation erfasst sind, kann der Apotheker die relevanten Wechsel­wirkungen erkennen und die richtigen Maßnahmen einleiten“, sagt Apotheker Schmitt.

Die in der Apotheke gespeicherten Daten unterliegen dem Datenschutz. Bei Einwilligung des Patienten kann der Apotheker mit dem Arzt über mögliche Wechsel­wirkungen sprechen.

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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  Portraitfoto der Mitarbeiterin Frau Resch im Garten der Bayerischen Landesapothekerkammer.

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