Verbrennungen und Verbrühungen in der Adventszeit Apothekerinnen und Apotheker geben Tipps, wie Eltern vorbeugen und im Ernstfall Erste Hilfe leisten können

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Die Hand auf dem heißen Backblech, die umgekippte Teetasse oder die Finger an der Adventskranzkerze -  gerade in der Advents- und Weihnachtszeit kommt es vor allem bei Kindern häufig zu Verbrennungen oder Verbrühungen. Im Fall des Falles heißt es dann, schnell und richtig zu reagieren. Apotheker Dr. Volker Schmitt, Geschäftsführer der Bayerischen Landesapothekerkammer, gibt wichtige Tipps, wie Brandwunden und Verbrühungen richtig behandelt werden.

 „Die erste Maßnahme bei Verbrennungen und Verbrühungen heißt Kühlen,“ sagt Dr. Schmitt. „Dazu halten Sie die betroffene Stelle am besten 15 Minuten unter circa 18 Grad kühles, fließendes Wasser.“ Nach dem Kühlen ist es wichtig, die Wunde steril abzudecken, weil Brandwunden sehr entzündungsgefährdet sind. Am besten eignen sich dafür Kompressen, die nicht mit der Wunde verkleben.

Kleinere Verletzungen kann man selbst behandeln. Aber: Finger weg von „Hausmitteln“

Leichte Verbrennungen kann man selbst versorgen. Dr. Schmitt: „Bei größeren Wunden, Blasenbildung oder wenn starke Schmerzen, oder Schwindelanfälle auftreten, sollten Sie aber unbedingt immer den Rettungsdienst rufen. Verbrennungen oder Verbrühungen bei Säuglingen und Kindern müssen in jedem Fall von einem Arzt behandelt werden.“

Von sogenannten Hausmitteln rät der Apotheker dringend ab: „Mehl, Butter, Zahnpasta oder Puder haben auf einer Brandwunde nichts zu suchen: Sie verkleben die Wunde und sind nur schwer zu entfernen, wenn diese vom Arzt versorgt werden muss.“

Fünf Regeln, um Verbrennungen und Verbrühungen zu vermeiden

Verbrennungen und Verbrühungen sind die zweithäufigste Unfallursache bei Säuglingen und Kindern, und zu keiner Zeit gibt es so viele wie zur Weihnachtszeit. Deshalb empfiehlt Apotheker Dr. Schmitt, besonders jetzt folgende Regeln zu beachten:

  1. Nehmen Sie keine heißen Getränke zu sich, solange Sie Ihren Säugling auf dem Arm tragen.
  2. Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt. Und bewahren Sie Zündhölzer und Feuerzeuge immer kindersicher auf.
  3. Achten Sie darauf, dass Kinder nicht an Tischdecken ziehen und so die heißen Getränke herunterziehen.
  4. Achten Sie darauf, dass elektrische Kabel beispielsweise von Christbaumbeleuchtung oder Wasserkochern für Kinder nicht erreichbar sind.
  5. Denken Sie auch an sich selbst: Benutzen Sie beim Kochen Topflappen. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie heißes Wasser abgießen und versuchen Sie ruhig zu arbeiten. Hektik ist in der Küche fehl am Platz – auch zur Weihnachtszeit.
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  Portraitfoto der Mitarbeiterin Frau Resch im Garten der Bayerischen Landesapothekerkammer.

vormittags: Mo., Di., Mi., Do.

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