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Apothekenstärkung ohne Wenn und Aber! ABDA-Präsident Thomas Preis äußert sich zu Plänen der GKV-Finanzierungsreform

| Pressemitteilungen

Angesichts der am gestrigen Dienstag bekannt gewordenen Pläne der Bundesregierung zu einer GKV-Finanzierungsreform warnt ABDA-Präsident Thomas Preis vor einer Aufweichung der angekündigten Stärkung der Apotheken: „Es ist richtig und wichtig, dass Bundesgesundheitsministerin Nina Warken nochmals bekräftigt hat, dass sie den Koalitionsvertrag umsetzen und die Apotheken finanziell stärken will.“

Preis weiter: „Um das Apothekensterben effektiv zu stoppen und die wohnortnahe und heilberufliche Arzneimittel- und Gesundheitsversorgung zu erhalten, müssen jetzt die Apotheken nach über einem Jahrzehnt des Honorar-Stillstands endlich wirtschaftlich stabilisiert werden! Wir unterstützen daher die Ministerin weiterhin bei diesem Vorhaben. Alle 20 Stunden schließt eine Apotheke. Damit gehen Versorgungssicherheit, persönliche Beratung und niedrigschwellige Gesundheitsangebote unwiederbringlich verloren. Die Ministerin muss die angekündigte Verordnung zur Erhöhung unseres Fixhonorars deshalb jetzt schnell durchsetzen, um diese Entwicklung zu stoppen!“

Auf die neuen Ankündigungen der Ministerin, die Apotheken in die GKV-Sparmaßnahmen einzubeziehen, reagiert ABDA-Präsident Preis allerdings mit großem Unverständnis: „In ihrem Koalitionsvertrag haben sich die Regierungsparteien eine Apothekenstärkung verschrieben. Wenn jetzt aber den Apotheken zeitgleich zusätzliche Lasten durch eine Erhöhung des Krankenkassenrabatts aufgebürdet werden sollen, wird unser Honorar sofort wieder heruntergeschraubt. Das ist nicht akzeptabel! Eine solche Apothekenschwächung spricht gegen den Koalitionsvertrag und ist nicht im Sinne von Patientinnen und Patienten. Denn jede geschlossene Apotheke verursacht längere und kompliziertere Wege für die Menschen auf dem Land und in den Städten und führt zu einer schlechteren Versorgung.“

Preis erinnert an die Sparbeiträge, die die Apotheken in den vergangenen Jahren bereits erbracht haben: „Die Apotheken haben durch das seit über einem Jahrzehnt unverändert gebliebene Honorar den Krankenkassen schon 16 Milliarden Euro seit 2013 eingespart. Eine weitere Belastung der Apotheken lehnen wir daher ab und fordern die Regierung auf, die Zusage zur Erhöhung des Fixums ohne Wenn und Aber schnell umzusetzen.“

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der ABDA.

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