Trotz steigender Anzahl an Arzneimittelzulassungen für Kinder in der EU bleibt in der Arzneimitteltherapie nach wie vor der off‐label‐Einsatz und die Anwendung von nicht kindgerechten Darreichungsformen unumgänglich. Dies ist häufig mit unvorhersehbaren Risiken, wie Dosierungsungenauigkeiten, Stabilitätsproblemen und Nebenwirkungen infolge nicht sachgerechter Anwendung verbunden.
Unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Antje Neubert arbeitet die Universität Erlangen an Handlungsempfehlungen zur Zubereitung und Anwendung von Medikamenten bei Kindern und Jugendlichen mit dem Ziel, die Versorgung mit Arzneimitteln in dieser Altersgruppe zu verbessern. Das Projekt trägt den Namen PHArMKid und wird durch den Innovationsfond beim Gemeinsamen Bundesausschuss gefördert. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter folgendem Link:
Apothekerinnen und Apotheker in den öffentlichen Apotheken können das Projekt unterstützen, indem sie eine Einschätzung zu häufig verordneten pädiatrischen Rezepturarzneimitteln zur oralen Anwendung geben. Hierfür wurde unter PHArMKid – Öffentliche Apotheken eine Umfrage zu den Wirkstoffen und zu den eingesetzten Herstellungsanweisungen gestartet. Die Bearbeitung des Fragebogens dauert etwa 15-20 Minuten.