Kassenabschlag: Pläne muten wie "Taschenspielertrick" an ABDA-Präsidentin Overwiening äußert sich zum Referentenentwurf des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes

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Zu dem am Montag, den 4. Juli, bekannt gewordenen Referentenentwurf eines GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes bezieht ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening im Namen der Apothekerschaft eine klare Position:

„Das BMG will den ohnehin schon hohen Abschlag, den Apotheken für jedes verordnete Arzneimittel an die GKV berappen müssen, von 1,77 auf 2,00 Euro erhöhen. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Apothekerschaft! Es zeigt die Phantasielosigkeit der Gesundheitspolitik. Mit dem Rasenmäher soll hier radikal die Vergütung um 120 bis 140 Millionen Euro im Jahr gekürzt werden. Mit der vielbeschworenen Hebung von Effizienzreserven im System hat das rein gar nichts zu tun. Das Arzneimittelversorgungssystem durch die 18.000 Apotheken vor Ort arbeitet hoch effizient, sein Anteil an den Ausgaben der GKV ist seit Jahren rückläufig und liegt bei nur noch 1,9 Prozent. Die Apotheken leisten außerdem längst unfreiwillig einen erheblichen Solidarbeitrag: Ihre Vergütung für verordnete Arzneimittel ist seit vielen Jahren eingefroren, während gleichzeitig die Inflation galoppiert.

Die Kürzungspläne der Regierung muten wie ein Taschenspielertrick an: Während auf der einen Seite endlich die Mittel für die überfällige Einführung pharmazeutischer Dienstleistungen zur Verfügung gestellt werden, sammelt die Politik das Geld auf der anderen Seite direkt wieder per Honorarkürzung ein. Dieses Vorgehen steht im krassen Gegensatz zu dem im Koalitionsvertrag beschworenen Vorhaben, die Apotheken vor Ort zu stärken und die pharmazeutischen Dienstleistungen auszubauen.“

Pressestatement auf der ABDA-Website

ABDA-Präsidentin Overwiening ist enttäuscht über die Phantasielosigkeit der Gesundheitspolitik. Foto: ABDA
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